Wann Hobby-Angaben im Lebenslauf Sinn machen und wann nicht

Der Eine macht gerne Sport, der Nächste töpfert gerne. Hobbys im Lebenslauf zu erwähnen, kann eine unterhaltsame Komponente im Gespräch bringen. Doch Vorsicht, bei einigen Freizeitbeschäftigungen könnten Sie hingegen beim Bewerbungsgespräch in Erklärungsnot geraten. Denn ein Personaler wird auf Basis der Angaben Ihrer Hobbys womöglich Rückschlüsse auf Ihre Persönlichkeit ziehen – und dies kann man ihm auch nicht verdenken. Weniger empfehlenswert sind z.B. Angaben von Extrem-Sportarten im Lebenslauf:

  • Fallschirmspringen
  • Bergsteigen
  • Basejumpen
  • Motorrad-Rennen fahren

Dies ist bestimmt eine sehr ehrliche Angabe – gleichzeitig werden Sie in den Augen des zukünftigen Arbeitgebers ein gewisses Ausfall-Risiko darstellen. Dies könnte dazu führen, dass andere Bewerber bei gleicher Qualifikation mehr Chancen auf die ausgeschriebene Stelle haben.

Bei sogenannten „ passiven Hobbys “ wie Fernsehen, Computerspielen oder Kino könnten Sie durch eine solche Angabe im Lebenslauf auch als entsprechend passive Persönlichkeit beeindrucken. Dies bedeutet im Klartext, dass der zukünftige Arbeitgeber Sie als Eigenbrödler und weniger als Teamplayer wahrnimmt. Sehr vorteilhaft sind hingegen Hobbys wie Kochen (steht für Vielfältigkeit und Ideenreichtum) sowie Teamsportarten wie Karten spielen oder Schauspielern (steht für erprobte Teamfähigkeit).

Generell ist zu empfehlen, nicht mehr als vier Hobbys aufzulisten. Bleiben Sie in jedem Fall bei der Wahrheit. Perfekt sind Hobbys, die zum Beruf passen oder persönliche Erfolge vorweisen. So ist ein Texter, der in seiner Freizeit Kurzgeschichten schreibt genauso authentisch wie ein Projektmanager, welcher  privat einen Chor leitet. Generell ist die Angabe von Hobbys im Lebenslauf kein Muss. Lassen Sie diese somit lieber weg für den Fall, dass Sie sich einmal nicht sicher sind, ob eine Erwähnung der Freizeitaktivität sinnvoll und förderlich für Sie ist.

Bildquelle: Fotolia, Urheber: Gina Sanders

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