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Job verloren: Strategien und Tipps, um wieder auf die Beine zu kommen

Betriebliche Rationalisierungsmaßnahmen, abteilungsinterne Umstrukturierungen oder eigenes Verschulden – die möglichen Gründe für eine Entlassung sind vielseitig. Sie alle eint das Gefühl des Schocks und der Ratlosigkeit, die sie bei der betroffenen Person hinterlassen. Eine Kündigung ist jedoch kein Grund zur Panik. Hier erfahren Sie, was Sie im Falle eines Jobverlusts tun können.

Titebild Job verloren

Sofortmaßnahmen nach dem Jobverlust

Unmittelbar nachdem Sie von Ihrer Entlassung erfahren haben, stürzt eine Flut an Emotionen auf Sie ein. Dies kann Fassungslosigkeit, Trauer, Verzweiflung oder sogar Wut umfassen. Mit den folgenden Sofortmaßnahmen nach der Entlassung gelingt es Ihnen, sich trotz der aufwühlenden Lage auf das Wesentliche zu konzentrieren.

 

Emotionale Erste Hilfe: Umgang mit dem ersten Schock

Jeder Mensch reagiert anders auf eine Kündigung seitens des Arbeitgebers. Geschockt zu sein, ist dabei meist die erste Empfindung. Dies ist nachvollziehbar – insbesondere, wenn die Nachricht scheinbar aus dem Nichts kommt. Versuchen Sie dennoch, die Ruhe zu bewahren. Entlassungen sind immer unangenehm, gehören allerdings zum Berufsleben dazu. Atmen Sie tief durch und konzentrieren Sie sich auf die Schritte, die Sie nun zu unternehmen haben.

 

Rechtmäßigkeit der Kündigung prüfen

Das Arbeitsrecht in Deutschland beinhaltet feste Regelungen, unter welchen Umständen eine Kündigung seitens des Arbeitgebers erlaubt ist. Bei unbefristeten Arbeitsverhältnissen ist der Rahmen eng gesteckt. Lassen Sie daher stets von einem Fachanwalt für Arbeitsrecht prüfen, ob die Entlassung zulässig ist.

Sollte die Kündigung unrechtmäßig sein, ist eine gerichtliche Auseinandersetzung nicht zwingend erforderlich. Oft reicht es schon, in einem Gespräch mit der Personalabteilung auf die Unrechtmäßigkeit hinzuweisen. So können Sie eine Wiedereinstellung oder eine Abfindung erwirken. Fahren Sie mit den folgenden Schritten fort, falls sich Ihre Entlassung als zulässig erweist.

 

Formalitäten mit dem Arbeitgeber klären

Zu den wichtigsten Maßnahmen nach einem Jobverlust gehört es, das Organisatorische zu regeln. Klären Sie, ob Ihnen Resturlaub zusteht und wie mit diesem verfahren werden soll. Erkundigen Sie sich über das genaue Austrittsdatum, sofern Ihr Arbeitgeber Sie noch nicht darüber informiert hat. Dies ist unter anderem für Ihren Antrag auf Arbeitslosengeld wichtig. Zu den Formalitäten im Fall einer Entlassung gehört zudem die Frage nach einem Arbeitszeugnis. Sofern zutreffend, sollten Sie auch die Übergabe Ihres Dienstwagens und anderer unternehmenseigener Gegenstände besprechen.

 

Arbeitslos melden und Arbeitslosengeld beantragen

Melden Sie sich in Ihrem eigenen Interesse umgehend arbeitssuchend, sobald Sie von Ihrer Entlassung erfahren. Ob dies persönlich erfolgen muss oder auch telefonisch beziehungsweise digital möglich ist, regelt Ihre zuständige Agentur für Arbeit. Die Meldung muss spätestens am ersten Tag Ihrer Arbeitslosigkeit erfolgen.

Falls Sie bis zum Start in den neuen Job von Ihrem Erspartem leben möchten, können Sie sich „arbeitssuchend ohne Bezug“ melden. Zu beachten ist, dass Sie in diesem Fall nicht über die Agentur für Arbeit krankenversichert sind. Rechnen Sie sich somit aus, ob sich diese Variante für Sie finanziell lohnt.

Hinweis: Bei einer Kündigung durch den Arbeitgeber haben Sie ab dem ersten Tag Ihrer Arbeitslosigkeit Anspruch auf Arbeitslosengeld. Die Ausnahme hiervon ist eine fristlose Kündigung aus verhaltensbedingten Gründen. Hier müssen Sie mit einer Sperrzeit von bis zu 12 Wochen rechnen.

Langfristige Strategien für die Jobsuche

Sobald Sie den ersten Schock überwunden und wieder einen klaren Kopf gefunden haben, ist es Zeit für die Jobsuche. Gehen Sie strategisch vor und widmen Sie sich jedem Schritt mit der nötigen Ernsthaftigkeit. Die folgenden Punkte helfen Ihnen, nach einem Jobverlust schnell wieder auf die Beine zu kommen.

Icon Gruende

Grund für den Jobverlust auswerten

Die Ursache für Ihre Entlassung zu analysieren, ist ein wichtiger erster Schritt. Verlassen Sie sich nicht allein auf den Grund, den Ihr Arbeitgeber offen nennt. Möglicherweise ist der wahre Hintergrund vielschichtiger. Prüfen Sie insbesondere, ob und in welchem Maße Sie zur Kündigung beigetragen haben. Es geht nicht darum, in Selbstvorwürfe zu verfallen. Das Ziel ist vielmehr, erste Ansatzpunkte für Ihre persönliche Weiterentwicklung zu identifizieren.

Icon Bewerbung

Bewerbungsunterlagen aktualisieren und anpassen

In einem zweiten Schritt sollten Sie Ihre Unterlagen auf den neuesten Stand bringen. Aktualisieren Sie Ihren Lebenslauf und stellen Sie alle wichtigen Dokumente zusammen. Ebenso wie der Arbeitsmarkt selbst unterliegen die Anforderungen potenzieller Arbeitgeber an die Kandidaten einem stetigen Wandel. Informieren Sie sich über die aktuellen Gepflogenheiten – von der Online-Bewerbung über die Gestaltung der Vita bis hin zum richtigen Verhalten im Vorstellungsgespräch.

Icon Netzwerken

Netzwerke nutzen und soziale Unterstützung suchen

Wenn Sie Ihren Job verloren haben, sind gute Kontakte Gold wert. Aktivieren Sie Ihr privates und berufliches Netzwerk, um Vakanzen noch vor der offiziellen Ausschreibung zu entdecken. Selbst wenn die Kontaktaufnahme kein konkretes Jobangebot hervorbringt, ist der Austausch wertvoll. So erhalten Sie beispielsweise weitere Tipps für die Jobsuche oder frische Ideen für eine berufliche Neuorientierung. Zudem leisten Ihre sozialen Kontakte emotionalen Beistand und unterstützen Sie dabei, neuen Mut zu finden.

Icon Uebergabe

Initiativbewerbungen abgeben

Ein regelmäßiger Blick in die Jobbörse ist unverzichtbar, um möglichst schnell wieder in die Arbeitswelt zurückzufinden. Scheuen Sie auf der Suche nach einer neuen Arbeitsstelle nicht vor Initiativbewerbungen zurück. Bei potenziellen Arbeitgebern sind sie nach wie vor gerne gesehen. Positiver Nebeneffekt: Sie bleiben auch in den Zeiten aktiv im Bewertungsmodus, in denen kein passendes Jobangebot in der Stellenbörse ausgeschrieben ist.

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Persönliche Weiterentwicklung und Umschulung

Sofern Sie die vorangegangenen Tipps befolgt haben, sind Sie bereits mit der Ursache für Ihre Entlassung vertraut. Liegt der Grund in einem Mangel an fachlichem Know-how oder zwischenmenschlicher Kompetenz, sollten Sie dies in Ihr weiteres Vorgehen einbeziehen. Auch wenn die Kündigung nicht auf diesen Aspekten basiert, ist ein Jobverlust ein guter Anlass für eine berufliche Weiterentwicklung.

Weiterbildungsmöglichkeiten und Kurse

Erörtern Sie in einem ersten Schritt, welche Ihrer Kompetenzen Sie vertiefen oder erweitern möchten. Gänzlich neues Wissen zu erlangen, ist mit der richtigen Weiterbildung ebenfalls möglich. Zu den Anbietern der Kurse zählen Universitäten, Fachhochschulen und Volkshochschulen. Es gibt eine Vielzahl an privaten und staatlichen Förderprogrammen, die Ihnen die Finanzierung des Lehrgangs erleichtern. Und: Präsenzunterricht ist mittlerweile bei vielen Kursen keine Pflicht mehr, sodass Sie bequem von zu Hause aus teilnehmen können.

Beschränken Sie Ihre persönliche Weiterentwicklung nicht auf den fachlichen Aspekt. Um Ihren Erfolg im Beruf wiederzufinden, sind gute Planung, eine strategische Vorgehensweise und ein gesundes Selbstvertrauen unerlässlich. Coachings und Online-Seminare können Ihnen helfen, Ihre Soft Skills diesbezüglich zu optimieren. Sofern Sie über ein hohes Maß an Lernbereitschaft und Eigeninitiative verfügen, ist auch eine autodidaktische Weiterbildung denkbar.

Umschulung – Chance für einen Neuanfang

Manchmal ist der Jobverlust der Stein, der die Erreichung Ihrer individuellen Karriereziele erst ins Rollen bringt. Ein Wechsel in einen zukunftssicheren Job kann ebenso sinnvoll sein wie die Ausrichtung auf einen Job mit Sinn. Ihnen stehen zahlreiche Möglichkeiten offen, um erneut in der Arbeitswelt Fuß zu fassen. Ein typischer Weg zu einer beruflichen Veränderung führt über eine Umschulung. Hierbei handelt es sich um eine spezielle Form der Weiterbildung mit verkürzter Dauer.

Nicht in jedem Tätigkeitsbereich müssen Sie diese zeit- und kostenaufwendige Hürde nehmen. Aufgrund des Fachkräftemangels gibt es mittlerweile viele Branchen, die Ihnen einen Neustart als Quereinsteiger ermöglichen. Informieren Sie sich vorab über die Voraussetzungen, die Sie für Ihren Wunschjob erfüllen müssen. Anschließend erstellen Sie einen Zeit- und Kostenplan, der Ihre Reise zu den neuen Ufern visualisiert.

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Mentalen und emotionalen Umgang mit der Arbeitslosigkeit

Eine Entlassung stellt für viele Menschen einen emotionalen Ausnahmezustand dar. Es ist vor allem die finanzielle Unsicherheit, die zu Zukunftsangst und innerer Unruhe führt. Doch zum Austritt aus dem Unternehmen gezwungen zu werden, kann auch das Selbstbewusstsein schmälern. Umso wichtiger ist es für Sie, sich auf mentaler Ebene mit dem Jobverlust auseinanderzusetzen.

  

 

Selbstwertgefühl und Optimismus bewahren

 

Stressbewältigung und Selbstfürsorge

Eine Kündigung als Dämpfer zu empfinden, ist verständlich. In diesem Gefühl zu verweilen, ist mit Blick auf Ihre Karriere jedoch kontraproduktiv. Versuchen Sie, das Positive an der Situation zu erkennen. Ein Jobverlust zwingt Sie dazu, sich intensiv mit Ihren beruflichen Zielen, Wünschen und Erwartungen auseinanderzusetzen. Möglicherweise haben Sie sich innerlich schon lange nach einer beruflichen Neuausrichtung gesehnt. In diesem Fall ist die Entlassung der Anstoß, den Sie für einen erfolgreichen Arbeitgeberwechsel gebraucht haben.

Durch den veränderten Blickwinkel entwickeln Sie ein neues Verständnis dafür, welche kostbaren Chancen ein Jobverlust mit sich bringt. So bleiben Sie optimistisch und können sich mit freiem Kopf auf die Verwirklichung Ihrer Karriereziele fokussieren. Pläne aktiv anzugehen und sich trotz beruflicher Rückschläge nicht unterkriegen zu lassen, beflügelt das Selbstbewusstsein. So verwandelt sich der vermeintliche Dämpfer in wertvollen Aufwind für Ihr Selbstwertgefühl.

 Zugegeben, es braucht Zeit, um nach einer Kündigung neuen Mut zu finden. Bis es so weit ist, sollten Sie wirkungsvolle Maßnahmen zur Stressbewältigung ergreifen. Ihre persönlichen Hobbys sind hierfür ein sinnvoller Ansatzpunkt. Malen, ein gutes Buch lesen oder Ausflüge in die Natur unternehmen – beschäftigen Sie sich mit dem, was Ihnen Freude bereitet. Vor allem Sport hat sich als äußerst effektiv erwiesen, um Körper und Geist wieder in Einklang zu bringen. So schaffen Sie die optimalen Voraussetzungen, um Stress abzubauen und Ihr mentales Wohlbefinden zurückzuerlangen.

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