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Vorstellungsgespräch: Richtig bedanken

Manchmal ist das Vorstellungsgespräch einfach zu kurz, all das zu sagen, was wir sagen wollen  –oder wir vermasseln eine Frage komplett und würden sie gern wiederholen. Was dann hilft? Ein persönliches Schreiben an den Personaler nach dem Gespräch. Damit bleiben Sie nicht nur in Erinnerung, Sie können auch wichtige Informationen nachtragen und vor allem: Pluspunkte sammeln. Wir verraten Ihnen, wie Sie das am besten machen….

Warum Sie sich bedanken sollten

Sich nach dem Vorstellungsgespräch zu bedanken kommt Ihnen komisch vor und zwar hauptsächlich deshalb, weil Sie bisher noch nicht davon gehört haben? Dann sollten Sie das Dankschreiben nach dem Jobinterview als große Chance begreifen! Genau deshalb, weil es noch nicht viele Kandidaten einsetzen, können Sie damit beim Personaler noch einmal gewaltig punkten und sich so mit etwas Glück Vorteile gegenüber anderen Bewerbern verschaffen. Gerade wenn die Wahl zwischen Ihnen und einem anderen Kandidaten besonders eng ist, kann der Dank nach dem Vorstellungsgespräch das Zünglein an der Waage sein.

Mit anderen Worten: Lassen Sie sich nicht davon abschrecken, wenn das Schreiben NACH dem Gespräch eben noch nicht alltäglich ist – es kann Ihr großer Vorteil sein!

Denn: mit einem persönlichen Dank nach dem Gespräch können Sie dem Personaler mehrere Dinge gleichzeitig signalisieren:

  • Sie teilen ihm mit, wie viel Ihnen an der Stelle gelegen ist
  • Sie rufen sich noch einmal in Erinnerung
  • Sie stechen aus der Vielzahl der Bewerber heraus
  • Sie zeigen Engagement und Einsatzbereitschaft für die Stelle

 

 

Die ersten Schritte

Eins vorab: Sie sollten die Möglichkeiten, die Ihnen das Schreiben nach dem Gespräch bietet, gekonnt einsetzen. Es hat wenig Sinn, wenn Sie eine inhaltslose E-Mail im Sinne von: „Vielen Dank für das nette Gespräch. Hat mich sehr gefreut!“ schicken. Damit werden Sie vermutlich nicht allzu viel erreichen.

Ein wenig durchdachtes Dankschreiben hat ähnliche Auswirkungen wie ein plumpes Kompliment: Es verfehlt seine eigentliche Wirkung.

Um Erfolg mit Ihrer Rückmeldung nach dem Vorstellungsgespräch zu haben, sollten Sie die Sache daher systematisch angehen. Dazu gehört auch, dass Sie sich konkrete Gedanken machen:

  1. Was gibt Ihnen der Job? Welchen Eindruck konnten Sie während Ihrer Zeit im Unternehmen von den Angestellten gewinnen? Hat Ihnen die Arbeitsatmosphäre gefallen? Und vor allem: Können Sie sich vorstellen, die nächsten Jahre im Unternehmen zu arbeiten?
  2. Erläuterungen zum Vorstellungsgespräch. Hin und wieder kann es auch nach der sorgfältigsten Vorbereitung des Vorstellungsgesprächs dazu kommen, dass Sie eine Frage nich beantworten konnten und Sie der Personaler schlichtweg auf dem falschen Fuß erwischt hat. Das kommt vor und ist nicht weiter schlimm  –vorausgesetzt Sie lassen sich davon im weiteren Verlauf des Interviews nicht zu sehr ablenken. Die Email nach dem Vorstellungsgespräch gibt Ihnen die Gelegenheit, noch einmal auf den Vorfall einzugehen. Das können Sie zum Beispiel so machen:

„… in der Zwischenzeit konnte ich mir Ihre Frage nach ___________ noch einmal durch den Kopf gehen lassen. Sie wissen sicherlich, dass ein Vorstellungsgespräch für Bewerber immer eine besondere Situation ist. Für mich vielleicht sogar noch etwas mehr, da Ihre Firma für mich zu den Top-Arbeitgebern schlechthin gehört. Daher möchte ich die Chance ergreifen, und Ihre Frage noch einmal schriftlich beantworten:_______________.“

 

 

Welche Vorteile hat Jobsharing?

Wie jedes andere Modell, hat auch Jobsharing seine Vor- und Nachteile. Der wohl wichtigste Vorteil dieses Modells für den Arbeitnehmer ist die Flexibilität. Da nicht mehr nur ein Mitarbeiter allein für den Job verantwortlich ist, sondern ihn sich mit einem Kollegen oder einer Kollegin teilt, trägt er auch nicht mehr die Verantwortung komplett allein. So ist auch mal ein spontaner Besuch beim Kinderarzt ein nicht mehr ganz so großes Problem.

Und genau diese Flexibilität ist wiederum ist ein großer Vorteil für Arbeitgeber. Sie müssen nicht mehr auf ihre gut ausgebildeten und eingearbeiteten Mitarbeiter verzichten, sondern können sie in Teilzeit, oder einem anderen Modell, im Unternehmen weiterhin beschäftigen. Was vielleicht unter anderen Umständen nicht möglich wäre – zum Beispiel in kleineren mittelständischen Betrieben.

 

 

Das Vorgehen nach dem Gespräch

1. Die Form: Einen entscheidenden Hinweis haben wir schon mehrmals – wenn auch implizit – geliefert: Sie sollten den Personaler nach dem Gespräch am besten schriftlich kontaktieren. Ein Anruf könnte aufdringlich wirken und Ihnen im schlimmsten Fall mehr schaden als nützen.

2. Der Ansprechpartner: Schreiben Sie lieber eine Email – und zwar direkt an Ihren Ansprechpartner. Normalerweise werden Sie seine Kontaktdaten oder aber seine Visitenkarte im Vorstellungsgespräch erhalten haben. Wenn das nicht so sein sollte, fragen Sie einfach noch einmal in der Personalabteilung nach, mit wem Sie in Ihrem Vorstellungsgespräch das Vergnügen hatten und lassen Sie sich bei dieser Gelegenheit die vollständige Email-Adresse Ihres Ansprechpartners geben. Vermeiden Sie unter allen Umständen, Ihren Dank anonym an die allgemeine Firmenadresse (also info@ oder kontakt@…) zu mailen.

3. Das Timing: Natürlich ist auch der richtige Zeitpunkt für die Mail entscheidend. Warten Sie zu lange, könnte Sie der Personaler schon wieder vergessen haben. Melden Sie sich dagegen sofort nach dem Gespräch, könnte es etwas verzweifelt wirken. Als Faustregel gilt daher: Melden Sie sich ungefähr eine bis zwei Wochen (abhängig von der Größe des Unternehmens und der Zahl der Bewerber) bei Ihrem Ansprechpartner. Wenn Sie sich mit einem Brief bedanken wollen, sollten Sie dabei natürlich auch auf die Auswahl des Papiers und eine saubere Handschrift achten. Bei Emails fällt das weg.

4. Die persönliche Note: Denken Sie daran: Das Dankschreiben ist Ihre Gelegenheit, noch einmal beim Personaler zu punkten und mit etwas Glück die entscheidenden Impulse zu setzen, damit er sich für Sie entscheidet. Das wird er aber nur tun, wenn er nicht einen Brief aus der Retorte auf seinem Schreitisch oder in seinem Postfach findet. Versuchen Sie daher, den Brief so individuell wie möglich zu formulieren. Gehen Sie auf eine konkrete Situation oder auch einen Teil des Gesprächs ein und zeigen Sie dem Adressaten so, dass er einen ganz persönlich an ihn formulierten Dank vor sich hat.

5. Der Inhalt: Wie schon beim Bewerbungsanschreiben und Lebenslauf sollten Sie auch bei Ihrem Dankschreiben auf korrekte Rechtschreibung und Zeichensetzung achten. Heißt: Lassen Sie unbedingt noch einmal eine Rechtschreibprüfung über die Email laufen. Wenn Sie den Brief handschriftlich verfassen möchten, tippen Sie ihn vorher am PC, lassen Sie ihn überprüfen und schreiben Sie ihn dann sorgfältig ab. Die handschriftliche Variante ist die aufwändigere, kann daher aber auch einen größeren WOW-Effekt haben, denn eine handschriftliche Karte oder Brief kostet ungleich mehr Zeit als eine Email. Das weiß bestimmt auch der Personaler zu schätzen.

Über die Anrede und den persönlichen Bezug haben wir bereits gesprochen, aber noch einen weiteren Punkt gilt es in Bezug auf den Inhalt zu nennen: Sparen Sie sich bitte Floskeln und Plattitüden. Das würde den Brief ebenfalls zu einer Massenware aus der Retorte machen, den Sie an jeden x-beliebigen Adressaten senden könnten.

3 Teaser: Dankschreiben nach dem Vorstellungsgespräch? Das haben Sie ja noch nie gehört! Super, denn genau das kann Ihre Chance sein, beim Personaler die wichtigen Pluspunkte zu sammeln. Wir verraten wie… Nach dem Vorstellungsgespräch haben Sie das Gefühl, nicht alles gesagt zu haben, was Sie sagen wollten? Dann schreiben Sie dem Personaler doch einfach einen Brief oder eine Email! Wir verraten Ihnen, worauf Sie achten müssen. Erst nach dem Vorstellungsgespräch fällt Ihnen ein, dass Sie noch eine wichtige Sache erwähnen wollten. Kein Problem! Schreiben Sie das einfach dem Personaler. Welche weiteren Vorteile ein Brief nach dem Interview haben kann, erfahren Sie bei uns…

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