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Danny Monien
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Arbeitgeberwechsel: Checkliste und Wissenswertes für den Jobwechsel

Eine neue Arbeitsstelle in einem anderen Unternehmen anzutreten, ist mit Vorfreude und Aufregung verbunden. Die Beweggründe für die berufliche Umorientierung sind vielfältig. Sie reichen von Unzufriedenheit am aktuellen Arbeitsplatz über den Wunsch nach persönlicher Weiterentwicklung bis hin zu attraktiveren Konditionen. Unabhängig von Ihrer individuellen Situation ist es bei einem Jobwechsel wichtig, sich gut auf den Ausstieg aus dem aktuellen Unternehmen vorzubereiten. Was Sie dabei beachten sollten und wie Ihr Austritt professionell und reibungslos verläuft, lesen Sie hier.
Arbeitgeberwechsel Checkliste und Wissenswertes für den Jobwechsel

Das Wichtigste in Kürze

  • Ein Arbeitgeberwechsel ist nicht in jeder Situation die optimale Lösung.
  • Ist die Entscheidung für einen Jobwechsel gefallen, sind gründliche Planung und eine strategische Vorgehensweise essenziell.
  • Entscheidend ist, die Konditionen des neuen Jobs mit den individuellen Erwartungen und Wünschen abzugleichen.
  • Im Idealfall erfolgt die Kündigung erst, wenn der neue Arbeitsvertrag bereits unterzeichnet ist.
  • Zu den vorbereitenden Maßnahmen für den Unternehmensaustritt gehören die fristgerechte Kündigung, die Abgeltung von Resturlaub und die Einholung des Arbeitszeugnisses.
  • Die Kernelemente eines reibungslosen Abschieds vom aktuellen Arbeitgeber sind Professionalität, Fairness und Sorgfalt.
  • Im neuen Job gilt es, den beruflichen Neuanfang bestmöglich zu nutzen und systematisch auf die zuvor gesetzten Ziele hinzuarbeiten.

Bleiben oder doch den Arbeitgeber wechseln?

Der moderne Arbeitsmarkt bietet vielfältige Möglichkeiten, sich beruflich und persönlich weiterzuentwickeln. Zudem bewegt der Fachkräftemangel in Deutschland die Arbeitgeber dazu, sich für ein breiteres Spektrum an Bewerbern zu öffnen. Doch so gut die Aussichten auf dem aktuellen Arbeitsmarkt auch sind – ein erfolgreicher Jobwechsel erfordert Zeit und Geduld. Überlegen Sie daher genau, ob Sie einen guten Grund haben, sich anderweitig umzuschauen. 

Falls Sie beispielsweise wegen mangelnder Anerkennung oder wegen eines zu geringen Gehalts kündigen möchten, hilft oft schon ein klärendes Gespräch mit dem Chef. Dies ist vor allem sinnvoll, wenn Sie mit Ihrem jetzigen Job grundsätzlich zufrieden sind. Durch die Aussprache verbessert sich Ihre berufliche Situation, ohne dass Sie die Prozedur eines Arbeitgeberwechsels durchlaufen müssen.

Gute und schlechte Gründe den Job zu kündigen

Schritt für Schritt zum neuen Arbeitgeber

Diese Frage ist im geltenden Arbeitsrecht nicht genau geregelt. Grundsätzlich gilt in Deutschland das sogenannte Unmittelbarkeitsgebot, nach dem personenbezogene Daten unmittelbar bei der jeweiligen Person einzuholen sind. Zudem haben Sie ein Recht auf informationelle Selbstbestimmung. Ohne Ihre Zustimmung ist es dem neuen Arbeitgeber demnach nicht erlaubt, bei Ihrem alten Arbeitgeber Auskünfte über Sie einzuholen.
Neue Arbeitsstelle finden
Sobald Sie sich für einen Arbeitgeberwechsel entschieden haben, beginnt die Suche nach einem neuen Job. Definieren Sie, was Sie von Ihrer zukünftigen Arbeitsstelle erwarten. Diese Liste können Sie anschließend mit den Stellenbeschreibungen potenzieller Arbeitgeber abgleichen. Achten Sie darauf, Ihre eigene Qualifikation ehrlich einzuschätzen. Falls Ihre fachlichen und persönlichen Kompetenzen mit dem Jobangebot übereinstimmen, sollten Sie in einem weiteren Schritt Ihre Bewerbungsunterlagen zusammenstellen. 

Aktualisieren Sie Ihren Lebenslauf und fertigen Sie ein überzeugendes Anschreiben an, aus dem Ihre Motivation für die berufliche Neuorientierung hervorgeht. Ihr letzter Jobwechsel ist viele Jahre her und Sie haben das Gefühl, aus der Übung zu sein? Ein Bewerbercoaching kann Ihnen helfen, sich optimal auf das Vorstellungsgespräch vorzubereiten.

Arbeitsvertrag unterschreiben und aushandeln
Auf das erfolgreiche Vorstellungsgespräch folgt die Unterzeichnung des Arbeitsvertrags. Oft handelt es sich hierbei um einen Standardvertrag mit festem Gehalt, insbesondere in tarifgebundenen Unternehmen. Je nach Branche und Position ist es jedoch möglich und sinnvoll, über das Gehalt und weitere Punkte zu verhandeln.

Im Idealfall kündigen Sie Ihren aktuellen Job erst, wenn Sie den unterschriebenen Arbeitsvertrag für Ihre neue Stelle in den Händen halten. Erfordert dies etwas mehr Zeit, sollten Sie um eine schriftliche Zusage bitten. So können Sie den Abschied von Ihrem jetzigen Arbeitgeber mit einem sicheren Gefühl angehen.

Fristgerecht kündigen
Viele Unternehmen fragen in der Stellenausschreibung nach dem frühestmöglichen Eintrittsdatum. Somit haben Sie sich bereits im Rahmen der Jobsuche über Ihre Kündigungsfrist informiert. Ist dies nicht der Fall, sollten Sie sich spätestens jetzt mit dem Thema auseinandersetzen.

In der Probezeit beträgt die Kündigungsfrist zwei Wochen, bei längerer Betriebszugehörigkeit vier Wochen zum 15., beziehungsweise zum Ende des Monats. Hierbei handelt es sich um die gesetzliche Regelung – in Ihrem Arbeitsvertrag kann eine abweichende Vereinbarung festgehalten sein. 

Übermitteln Sie die Kündigung in Schriftform und unterzeichnen Sie das Schreiben persönlich. Ausschlaggebend in Bezug auf die Frist ist der Tag, an dem das Kündigungsschreiben bei Ihrem Arbeitgeber eingeht. Lassen Sie sich den Empfang zur Sicherheit bestätigen.

Holen Sie sich ihr Arbeitszeugnis
Ihr Arbeitgeber ist gesetzlich dazu verpflichtet, Ihnen ein einfaches Arbeitszeugnis auszustellen. Dieses gibt Aufschluss über die Dauer der Betriebszugehörigkeit, die Art der Tätigkeit und das Unternehmen. Das Schriftstück umfasst meist eine DIN-A4-Seite und besitzt nur einen begrenzten Informationsgehalt für zukünftige Arbeitgeber. 

Verlangen Sie daher ein qualifiziertes Arbeitszeugnis. Dieses ist umfangreicher und beinhaltet neben den grundlegenden Informationen auch eine Einstufung Ihres Sozialverhaltens und eine Leistungsbeurteilung. Lesen Sie sich das Dokument nach Erhalt aufmerksam durch, denn negative Formulierungen im Arbeitszeugnis sind nicht erlaubt. Fallen Ihnen Unstimmigkeiten auf, sollten Sie dies zeitnah mit Ihrem Vorgesetzten besprechen.

Weitere Gedanken vor dem Jobwechsel

Ein Quereinstieg oder ein Jobwechsel mit 50 – was früher äußerst schwierig war, ist heutzutage leichter zu bewältigen. Trotz der vielversprechenden Chancen in der modernen Arbeitswelt sollten Sie die berufliche Neuausrichtung nicht überstürzen. Setzen Sie sich mit den folgenden Aspekten auseinander, um einer Fehlentscheidung vorzubeugen.

Wie sind die Arbeitsbedingungen im neuen Job?

Sich blind auf eine Stelle zu bewerben, rächt sich schnell. Informieren Sie sich im Rahmen der Jobsuche umfangreich über Ihren potenziellen Arbeitgeber und die ausgeschriebene Position. Eine gute Anlaufstelle ist die Website des Unternehmens. Zusätzlich lohnt sich ein Blick in einschlägige Bewertungsportale für Arbeitgeber. Hier erfahren Sie mehr über die Unternehmenskultur und die realen Arbeitsbedingungen. Zudem erhalten Sie einen authentischen Eindruck von der Mitarbeiterzufriedenheit im jeweiligen Betrieb.

Wie viel Zeit nimmt der zukünftige Arbeitsweg in Anspruch?

Dieser Punkt wird in der Praxis häufig vernachlässigt. Dabei ist der Arbeitsweg ein wesentlicher Faktor, wenn es um Zufriedenheit im Job geht. Ist die Anreise beschwerlich und langwierig, bleibt Ihnen weniger Zeit für Ihr Privatleben. Dies kann Ihre Work-Life-Balance negativ beeinflussen und die Freude über die neue Arbeitsstelle trüben. Wenn Sie trotz der räumlichen Distanz in das Unternehmen wechseln und lange Pendelzeiten vermeiden möchten, kann ein Wohnortwechsel eine Lösung sein.

Wie wirkt sich der Jobwechsel auf die Karriere aus?

Denken Sie langfristig und bewerten Sie vor einem geplanten Jobwechsel, wie sich dieser Schritt auf Ihre zukünftige Laufbahn auswirkt. Grundsätzlich sehen es Arbeitgeber gerne, wenn Sie sich im Verlauf Ihrer Karriere regelmäßig neuen Herausforderungen stellen. Entscheidend ist, dass eine gewisse Konstanz in Ihrem Lebenslauf zu erkennen ist.

Welche finanziellen Veränderungen sind zu erwarten?

Geld ist nicht alles – und doch sollten Sie den finanziellen Aspekt in Ihren geplanten Arbeitgeberwechsel einbeziehen. Dies gilt insbesondere, wenn Ihnen in Ihrem aktuellen Unternehmen eine Betriebsrente zusteht. Ist dies bei der neuen Arbeitsstelle nicht der Fall, können Sie Ihren Traum von der beruflichen Neuausrichtung dennoch verwirklichen. Treffen Sie in diesem Fall zusätzliche Vorkehrungen für Ihre Altersvorsorge.

Wie gut ist der Arbeitgeberwechsel mit den privaten Zielen vereinbar?

Ihre beruflichen Entscheidungen wirken sich nicht nur auf Ihr eigenes Leben aus. Möglicherweise haben Sie durch Ihren zukünftigen Job weniger Zeit oder Geld zur Verfügung oder müssen in eine andere Stadt ziehen. Besprechen Sie Ihren Wunsch nach einem Arbeitgeberwechsel mit Ihrer Familie beziehungsweise mit Ihrem Partner. So beugen Sie späteren Konflikten vor und bringen Ihre privaten und beruflichen Ziele in Einklang.

Sie wissen nicht, wohin es gehen soll? Lassen Sie sich kompetent, kostenlos und persönlich beraten.

Danny Monien  Personalberater

Exkurs: Wie oft sind Arbeitgeberwechsel in Ordnung?

Viele Arbeitnehmer fürchten sich vor dem schlechten Eindruck, den regelmäßige Jobwechsel bei zukünftigen Arbeitgebern hinterlassen. Meist ist diese Angst unbegründet. Auf die reine Anzahl an Zwischenstopps achten Personaler weniger. Wichtiger ist ihnen, dass ein roter Faden im Lebenslauf zu erkennen ist. Je nach Branche und Position ist es normal oder sogar wünschenswert, mehrere berufliche Stationen zu durchlaufen. In unserem Beitrag zum Thema erfahren Sie, wie Sie dieses sogenannte Jobhopping erfolgreich als Karrierebaustein einsetzen können.

Nach dem Entschluss und der Kündigung

Ihre Entscheidung steht fest, die Kündigung ist eingereicht und Sie sind in Gedanken bereits an Ihrem neuen Arbeitsplatz? Bevor Sie in Ihrem zukünftigen Job durchstarten, sollten Sie sich noch Zeit für die folgenden Schritte nehmen.

Geordneter Abschied: Übergabe von Aufgaben und Informationen

Stellen Sie alle wichtigen Informationen zusammen, die für die nachfolgende Person relevant sind. Dies umfasst die Organisation des Arbeitsplatzes, die Abläufe, die zuständigen Ansprechpartner und einen Überblick über den aktuellen Bearbeitungsstand. Letzteres ist auch für Ihre Kollegen wichtig, um nahtlos an Ihre Arbeit anknüpfen zu können. An welche Punkte Sie bei der Übergabe denken sollten, zeigt Ihnen die Checkliste mit Leitfragen im Verlauf dieses Beitrags.

Abgabe von Arbeitsmaterialien

Stellen Sie frühzeitig eine Liste an Utensilien und Arbeitsmitteln zusammen, die Sie vor Ihrem endgültigen Unternehmensaustritt zurückgeben müssen. Beispiele sind Ihr Diensthandy, Ihr Arbeitslaptop, unternehmensinterne Schulungsunterlagen oder Ihr Dienstwagen. Fragen Sie rechtzeitig nach, wann die Abgabe zu erfolgen hat. Einen Kugelschreiber als Andenken an die Arbeitsstelle mitnehmen? Dies ist leider kein Kavaliersdelikt, sondern Diebstahl. Nehmen Sie daher ausschließlich die Gegenstände mit, die Ihnen gehören.

Abschied von Kollegen und Kunden: Wie wichtig eine professionelle Verabschiedung ist

Während manche ein schlechtes Gewissen wegen der Kündigung plagt, können andere ihren letzten Arbeitstag kaum erwarten. Fokussieren Sie sich bei der Verabschiedung von Kollegen, Vorgesetzten und Kunden in jedem Fall auf das Positive – selbst, wenn die Zusammenarbeit schwierig war. Verzichten Sie auf eine finale Abrechnung, da dies Sie verbittert und unprofessionell erscheinen lässt. Je nach Größe Ihrer Branche spricht sich Ihr unrühmliches Verhalten schnell herum. Gehen Sie stattdessen erhobenen Hauptes und bedanken Sie sich für die gemeinsame Zeit. Schließlich ist jede berufliche Station eine wertvolle Erfahrung auf dem Weg zu Ihren beruflichen Zielen.

Resturlaub nehmen: Gesetzlicher Mindesturlaub und Umgang mit Resturlaub

Klären Sie bereits bei der Abgabe Ihres Kündigungsschreibens, wie viele Urlaubstage Ihnen noch zustehen. Der gesetzliche Mindesturlaub beträgt gemäß § 3 Bundesurlaubsgesetz (BurlG) jährlich 24 Tage. In Ihrem Arbeitsvertrag können mehr Tage vereinbart sein. Grundsätzlich ist es möglich, Ihren Resturlaub auf das Ende Ihrer Betriebszugehörigkeit zu legen. Lehnt Ihr Arbeitgeber dies ab, muss er Ihnen die übrigen Urlaubstage auszahlen. In diesem Fall aus Trotz krankzufeiern, ist keine gute Idee. Bleiben Sie bis zum letzten Tag fair und kommen Sie Ihrer Arbeitspflicht nach, um im Guten auseinanderzugehen.

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Übergabecheckliste vor dem Arbeitgeberwechsel

Zu einem professionellen Abschied von Ihrem jetzigen Arbeitgeber gehört, Ihren Aufgabenbereich ordnungsgemäß an die nachfolgende Person zu übergeben. Mit der folgenden Checkliste behalten Sie alle organisatorischen und inhaltlichen Gesichtspunkte dieser wichtigen Phase im Blick.

Rund um den Arbeitsplatz:

  • Welche Arbeitsmittel sind für die Tätigkeit erforderlich?
  • Wie lauten die Passwörter für den Computer und die Softwareprogramme?
  • Wo befinden sich Formulare, Vorlagen und andere wichtige Hilfsmittel?
  • Wo sind die Telefonliste und andere wichtige Unterlagen zu finden?

Rund um die Arbeitsprozesse:

  • Wie sind die Arbeitsabläufe gestaltet?
  • Welche konkreten Aufgaben sind zu erledigen?
  • Wie ist die Aufgabenteilung im Team?
  • Wie werden erledigte Vorgänge korrekt abgelegt?

Rund um die Zuständigkeiten:

  • Wer sind die direkten Ansprechpartner?
  • Welche Befugnisse gehen mit dem Arbeitsplatz einher?
  • An wen muss berichtet werden und in welchen Abständen?
  • Mit welchen externen Partnern wird zusammengearbeitet?

Rund um den Status quo:

  • Welche laufenden Projekte besitzen die höchste Dringlichkeit?
  • Welche Projekte sind für die nächste Zeit geplant?
  • Was sind zum aktuellen Zeitpunkt die größten Herausforderungen?
  • Bei welchen Projekten sollte nochmal nachgefasst werden?

Zusätzliche Schritte und Überlegungen

Sobald Sie den Ausstieg aus dem bisherigen Unternehmen professionell gemeistert haben, können Sie sich auf Ihren neuen Job konzentrieren. Auch in dieser Phase des Arbeitgeberwechsels sollten Sie am Ball bleiben, um weiter auf Ihre beruflichen Ziele hinzuarbeiten.

Netzwerkaufbau und -pflege

Auf ein vielseitiges Repertoire an beruflichen Kontakten zurückgreifen zu können, ist beim Wechsel in ein anderes Unternehmen äußerst hilfreich. Sie erfahren von Vakanzen, bevor die Stellen offiziell ausgeschrieben werden. Dies sichert Ihnen einen Vorsprung im Bewerbungsprozess. Darüber hinaus ist der Aufbau eines Karrierenetzwerks ein guter Weg, um Mentoren zu finden. Die erfahrenen Branchenkenner teilen ihre Expertise kostenfrei mit Ihnen, sodass Sie sich schneller in Ihrem neuen Job zurechtfinden.

Digitale Präsenz und Personal Branding

Modernes Recruiting findet längst digital statt. Plattformen wie LinkedIn und andere berufliche Netzwerke führen qualifizierte Talente wie Sie und interessierte Arbeitgeber zusammen. Aktualisieren Sie Ihr Profil nach einem Jobwechsel, damit Headhunter Ihre berufliche Laufbahn besser nachverfolgen können. So sichern Sie sich eine große Auswahl an attraktiven Jobangeboten, wenn Sie in Zukunft erneut zu einem Wechsel bereit sind.

Fortbildungen und Weiterbildungen

Jeder Arbeitgeberwechsel ist eine Chance, sich fachlich und persönlich zu entwickeln. Im besten Fall haben Sie sich schon während der Jobsuche über die Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten im neuen Unternehmen informiert. Nun ist es an der Zeit, die Angebote wahrzunehmen. Definieren Sie, welche Ihrer Kompetenzen Sie vertiefen beziehungsweise erweitern möchten. Wählen Sie auf Basis dieser Überlegung das Programm mit dem passenden Schwerpunkt.

Risikobewertung und Plan B

Ob der neue Job Ihre individuellen Erwartungen tatsächlich erfüllt, zeigt sich oft erst nach einiger Zeit. Sie kennen sich selbst am besten und wissen, welche Faktoren Ihre Zufriedenheit am Arbeitsplatz negativ beeinflussen. Erstellen Sie einen Notfallplan als Absicherung. Er sollte Maßnahmen enthalten, die Sie bei aufkommenden Schwierigkeiten umsetzen können. Mit einem Plan B in der Hinterhand gehen Sie Ihre neuen Aufgaben gelassener an und können bei Bedarf dennoch kurzfristig reagieren.
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Fazit

Ein Jobwechsel ist ein normaler Bestandteil des Berufslebens, sollte aber gut geplant und gewissenhaft vorbereitet werden. Dies umfasst den gesamten Prozess der Neuorientierung – von der Kündigungsentscheidung über die Jobsuche bis hin zur Verabschiedung von Vorgesetzten und Kollegen. Wägen Sie genau ab, ob ein Arbeitgeberwechsel in Ihrer individuellen Situation sinnvoll ist. Sobald Sie sich final für den Schritt entschieden haben, steht der Ausstieg aus dem aktuellen Unternehmen an.

Zu den wichtigen Formalitäten in der Abschiedsphase gehört, die Kündigung fristgerecht einzureichen, die Frage nach dem Resturlaub zu klären und ein qualifizierendes Arbeitszeugnis anzufordern. Bleiben Sie bis zum Schluss fair und professionell, selbst wenn Sie das Unternehmen aufgrund eines Konflikts verlassen. Hierzu zählt auch eine ordnungsgemäße Übergabe Ihres Arbeitsplatzes in die nachfolgende Person. So können Sie einen glatten Schlussstrich unter Ihren bisherigen Job ziehen und mit freiem Kopf in den neuen starten.

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